Übersäuerung und Haarausfall

Übersäuerung und Haarausfall

Der Haarboden muss stets in der Lage sein, seine Haarwurzeln zu ernähren. Deshalb ist er normalerweise mit Nähr- und Mineralstoffen (Basen) bestens versorgt. Solange der Haarboden ausreichende Mengen an Basen eingelagert hat, gibt es keine Kopfhautprobleme. Der Haarboden ist gesund und es zeigt sich weder eine gerötete, schuppige, juckende Kopfhaut, noch Haarausfall in irgendeiner Form.

Bei Übersäuerung benötigen die Haare Mineralstoffe

Ist der Körper jedoch übersäuert (mit Säuren und Toxinen überlastet), verbraucht er alle ihm zur Verfügung stehenden Mineralstoffe (Basen), um die für die Organe gefährlichen Säuren zu neutralisieren.

Wenn über die Nahrung keine ausreichende Menge an Mineralstoffen zugeführt wird, was bei der heutigen Qualität der Lebensmittel schon gar nicht mehr möglich ist, hat der Körper irgendwann auch seine letzten Basen-Reserven verbraucht.

Werden dann die im Haarboden befindlichen Mineralstoffe ebenfalls zur Neutralisation der Säuren benötigt, stehen sie für den Haarwuchs folglich nicht mehr zur Verfügung. Die Haarwurzeln werden immer schwächer und verkümmern letztendlich; das Haar fällt aus oder wächst zumindest nicht mehr in einem normalen Maße nach.

Ein solcher Mineralstoffverzehr ist normalerweise ein schleichender Prozess, der sich über Jahre und Jahrzehnte hinzieht. Er kann bei einem starken Vitalstoffmangel, einer extremen psychischen Belastung oder aufgrund einer Vergiftung allerdings auch dramatisch schnell verlaufen.